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Mundstücke für Paetzold by Kunath Blockflöten

PbK Anblasstücke

PbK Tropfenfänger

Webinare & Seminare. Gedanken zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen

Frau nimmt an einem Webinar teil

(Da) sein oder nicht sein!

Schon früh in der Menschheitsgeschichte gab es den Traum von den Siebenmeilenstiefeln, mit denen man in kurzer Zeit große Distanzen überwinden konnte.
Im Raumschiff Enterprise („Voyager“ für die Jüngeren) konnte man sich einfach an einen anderen Ort beamen („versetzen lassen“ für die Älteren).

Der Traum vom schnellen und bequemen Reisen begleitet uns wohl seit wir die Dummheit mit dem Apfelklau bei unserem damaligen Gartenvermieter gemacht haben.
Wir wünschen uns sofort am Ziel zu sein, ohne dass wir die Mühsal und Strapazen der Reise auf uns nehmen müssen.

Ob diese Wünsche selbst und die „Jungen, die sie gebären“ Gutes oder Schlechtes in uns und der Welt bewirken, sei dahingestellt und das ist auch nicht der zentrale Gedankenfaden dieses Artikels.

Es geht darum, dass wir seit der Erfindung des Morsens und der Verbreitung des Telefons Distanzen geschrumpft haben.
Heute überwinden wir durch das Internet zumindest mit unserer Sprache und unserem Bild mühelos und zu sehr geringen Kosten unglaubliche Entfernungen.

Wir können von zuhause aus – und ohne unseren CO² Fußabdruck durch Reisetätigkeiten allzu sehr zu schwärzen – Bilder und Stimmen aus Welt ansehen und anhören. Auch unser Bild und unsere Worte eilen genauso einfach um die Welt.

An diesem Punkt zeigt sich dem aufmerksamen Leser schon die Besonderheit dieser Art des Reisens. In der Reisegruppe sind nur zwei Sinne zugelassen: Das Sehen und das Hören. Die Augen und die Ohren kommen auf ihre Kosten. Je nach technischer Ausstattung mit Einschränkungen oder berauschend realitätsnah. Wer schon einmal eine Virtual-Reality-Brille aufgesetzt hat, kann ahnen wohin die Reiseerlebnisse für unsere Augen in den nächsten Jahren gehen werden. Man glaubt mitten im Geschehen zu stehen und nicht mehr auf einen flachen Bildschirm zu schauen.

Die anderen Sinne sitzen derweil mehr oder weniger gelangweilt herum. Die Nase riecht nichts Neues, unser Körper nimmt keine klimatische Veränderung wahr und unsere Hände können das, was die Augen sehen, im ursprünglichsten Sinn des Wortes nicht „begreifen“. Die Geschmackssinne sind zu puritanischer Enthaltsamkeit verdammt. Nichts kann unsere Lippen in Richtung Verdauungstrakt überqueren, dessen Geschmack unsere Oralsensorik nicht schon kennt.

Also alles Mist?
Das wäre zu schnell geurteilt. Ein Bild im Museum können wir auch nur mit unseren Augen verinnerlichen. Sollten wir es anfassen wollen, würde das Personal des Museums sicher und schnell Mittel und Wege finden, uns auf die fehlende Sinnhaftigkeit unseres aktuellen Handels hinzuweisen.

Auch am Telefon können wir nur mit unseren Ohren versuchen die fehlende Mimik des Gesprächspartners zu erahnen.

Es gibt also schon immer Momente, in denen wir nur eingeschränkt unsere Umwelt und die Mitmenschen erleben.

Die Medaille hat wie immer zwei Seiten. Wir bekommen etwas – und zahlen einen Preis dafür.

Bei Webinaren können wir, ohne zu reisen, von Dozenten lernen, egal, wo sich diese oder wir uns im Moment aufhalten. Wer das schon einmal erlebt hat wird feststellen: Trotzdem sind während des Online-Kurses mit Gleichgesinnten über die anwesenden Sinne – Sehen und Hören – verbunden.
Die Sinne, die von der Webinar-Technik nicht bedient werden können, zahlen auf den ersten Blick den Preis. Aber wir sparen ja Zeit, Reise- und Übernachtungskosten. Wie wäre es, wenn Sie den Sinnen, die beim Webinar außen vor sind,  aus diesem Budget ein Geschenk machen. Ein gutes Essen, eine warme Badewanne mit edlen Essenzen oder eine Massage?

Ich glaube, damit könnte eine Harmonie aller Sinne hergestellt werden. Vielleicht erzählen in solchen Momenten die Ohren den anderen Sinnen, was sie gehört haben. Wenn dann ein wohliger Schauer über den Rücken läuft, deutet das daraufhin, dass ein weiterer Sinn vom anrührenden Reisebericht erfasst wurde. 

Und wenn das Fernweh, dann zu Recht irgendwann auf sich aufmerksam macht und sagt: „Jetzt lasst uns doch alle mal was gemeinsam machen!“

Dann fahren Sie zu einem Seminar nach Fulda und genießen – mit allen Sinnen.
Ach ja, gutes Essen und erlesene Getränke haben wir auch. (Sollten Ihre Sinne danach fragen)

Wir sehen uns …

Zuverlässige Desinfektion von Blockflöten

Blockflöten zuverlässig desinfizieren mit dem VirEx20.20

Hygiene war uns schon immer wichtig und ihren Stellenwert haben wir niemals unterschätzt.

Durch die aktuellen Entwicklungen, die Ende 2019 begonnen haben, und im Jahr 2020 das Leben in vielen Bereichen komplett auf den Kopf gestellt haben, haben wir unsere Aktivitäten im Bereich Hygiene und Desinfektion noch einmal deutlich verstärkt.

Wir desinfizieren alle Instrumente, die wir versenden, oder zurückerhalten in einer speziellen Desinfektionsanlage.

Der von uns entwickelte VirEx20.20 arbeitet mit einer Kombination physikalischer und chemischer Verfahren, die schon seit vielen Jahren in Kliniken und der Lebensmittelherstellung eingesetzt werden.
Diese Verfahren sind absolut unbedenklich und es verbleiben keinerlei Reststoffe im Instrument.
Auch Instrumente, die wir zur Reparatur erhalten werden vor und nach der Revision gewissenhaft desinfiziert.  

Ihre Gesundheit ist es uns wert.

Verwöhnen Sie sich. Genau jetzt!

Manchmal ist es wunderbar sich bedienen und verwöhnen zu lassen.
Einfach einen Wunsch äußern und er erfüllt sich wie von Geisterhand. 

Genau jetzt ist es an der Zeit sich so etwas zu gönnen.

Endlich haben wir – krisenbedingt – etwas mehr Zeit und Ruhe.
Ruhe und Zeit sind super, aber die Rahmenbedingungen sind, vorsichtig gesagt: Mehr als verzichtenswert.

Die äußeren Bedingungen können wir nicht beeinflussen, unser Fühlen und Handeln schon.
Verstehen wir diese Phase nicht als Einschränkung, sondern als Möglichkeit zur Gestaltung.
Schaffen wir uns Freiräume um schöne Dinge zu tun, und daraus Kraft zu schöpfen.

Zum Beispiel Musik machen, eine der eigenen Blockflöten endlich einmal einer Wellness- und Hygienekur zu unterziehen oder sich mit dem lang ersehnten neuen Instrument zu belohnen.
Denn jetzt ist richtig Zeit da, um sich auf das Instrument einzuspielen und es kennenzulernen.

Aber geht das in diesen Zeiten? Ja, natürlich!
In unserer Werkstatt Kunath.com, dem Blockfloetensanatorium.de und im Blockfloetenshop.de arbeiten wir mit verschiedenen Methoden der Desinfektion und Sterilisierung. Alle Systeme sind klinisch getestet und funktionieren nachweislich auch gegen den neuartigen SARS-CoV-2 Virus.

Wenn Sie ein Instrument von uns erhalten, wurde es vor dem Versand sterilisiert / desinfiziert. Damit schützen wir Sie.
Wenn Sie uns ein Instrument einsenden, desinfizieren wir es auch. Damit schützen wir uns. Vor dem Versand wird das Instrument dann nochmals desinfiziert. Zu Ihrem Schutz.
Mit diesem Vorgehen und den Investitionen in Stoffe, Geräte und Anlagen setzen wir in unseren Unternehmen die Hygiene-Maßstäbe in der Branche neu.

So können Sie sich unbedenklich verwöhnen lassen! Und das sollten Sie sich wert sein.

Wir freuen uns darauf Sie oder Ihr Instrument verwöhnen zu dürfen.

Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine eMail oder chatten Sie mit uns auf der Webseite.

Ihr Kunath-Team

 

Definition

Desinfektion: Reduzierung der Anzahl krankmachender Keime, so dass von dem Gegenstand keine Infektionsgefahr mehr ausgeht.   

Sterilisation: Frei von vermehrungsfähigen Bakterien, Pilze, Sporen, Viren.

Wer schützt Ihre Blockflöte? Sie ist ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Wetter ist immer falsch. Wer hilft Ihrer Blockflöte?

Das Wetter ist immer falsch. Wenn Sie ihre Blockflöte fragen: Es ist zu trocken, zu nass, zu kalt, zu heiß .... man könnte fast meinen, das Instrument sei aus Mimosenholz gebaut worden. 
Aber hat ihr Instrument da nicht auch einen Grund zur berechtigten Klage?

Fehr Blockflötentasche

In diesen Situationen hört ihr aber auch wirklich niemand zu. Ja, wenn sie spielt, dann sind alle verzückt. Aber vorher und nachher. Schon klar!
Da wird sie in die wildesten Dinge gestopft, die als "schützende" Verpackung durchgehen sollen.
Sieht ja keine/r. Das ist nicht fair. Oder?
Schauen Sie sich einmal die "Kleider" ihrer Blockflöte an. Würden Sie damit auf die Straße gehen? Sehen Sie!
Sie würden warten bis es dunkel ist und sich dann im schützenden Schatten an den Hauswänden entlangschleichen, damit Sie niemand sieht.

Wenn sie ehrlich sind: Sie haben einen ganzen Kleiderschrank voller "Mich-Verpackungen". Vom T-Shirt, dem leichten Sommerkleid über den wind- und regendichten Parka bis hin zu den gefütterten Winterhandschuhen. Von den Schuhen reden wir gar nicht. Der BLOG soll ja nicht episch werden.
Und über die anderen kleinen Dinge, die da noch im Schrank schlummern wollen wir gar nicht reden. Nicht nur Victoria hat ein Geheimnis. Oder?
Sie können also wählen, mit was sie ihren Körper vor dem Wetter schützen. Ihre Blockflöte kann das nicht. Sie ist auf das angewiesen, was Sie ihr anziehen.

Wäre es nicht Zeit für eine kleine Aufmerksamkeit? Für ein "ich-hab-dich-lieb" Zeichen?

Vielleicht gehen Sie einmal in sich und den nächsten "Modeladen" für Blockflöten.

Sie wird es Ihnen danken. Sicher! 

 

Was ist das Besondere an FEHR?

FEHR Haus in der Goethestrasse 13 in CH-8712 Stäfa

Die Traditionsmarke FEHR fasziniert seit Generationen Musiker in aller Welt.

1950 begann Hans Conrad Fehr, ein Konzertflötist und Flötenlehrer, in Hinteregg die ersten Instrumenten selber zu bauen. Schnell erlangten die Instrumente aus der kleinen Werkstatt Weltruhm. 1958 starb der Firmengründer bei einem Autounfall, und der Züricher Geschäftsmann Bruno Séquin über nahm die Firma H.C. FEHR.

Werkstatthaus in Stäfe1960 zog das Unternehmen nach Stäfa in ein altes Weinbauernhaus in der Goethestraße 13 um. Die Belegschaft zählte damals 3 Mitarbeiter, welche die Instrumente in Handarbeit herstellten. Die Belegschaft stieg in den folgenden Jahren aus 20 Personen an, und hinter dem Haus wurde ein neues Werkstattgebäude errichtet. Die Instrumente waren damals so gefragt, dass laut Michele Masucci, bis 2017 Geschäftsführer, in diesen Zeiten zu Weihnachten keine einzige Flöte mehr vorrätig war. Die Modelle überzeugten die Musiker weltweit. 

Auch heute sind die kunstvoll gefertigten Instrumente, die noch immer nach den originalen - in der Schweiz entwickelten - Modellvorlagen von Hans Conrad Fehr und Heinz Ammann in Kleinserien hergestellt werden, einzigartige von Hand intonierte Meisterwerke aus edelsten Hölzern.

Der unverwechselbar klare FEHR-Klang zieht seit Jahrzehnten Blockflötenspieler und -bauer in aller Welt in seinen Bann.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihre Suche nach einer meisterhaft gefertigten Blockflöte mit einem unserer Modelle an's Ziel führen könnten. 

Im Juni 2017 sind unsere Ausstellungsräume in der Schweiz nach Arlesheim umgezogen. 
Die Herstellung der Instrumente findet in neuen, größeren Räumen mit einer wohl bedachten Mischung aus Tradition und Moderne statt. 

FEHR Blockflöten erhalten Sie im gut sortierten Musikfachhandel.
Gerne beraten wir Sie aber auch in unseren Ausstellungsräumen in Arlesheim, Fulda oder Ortenberg.
Wir sollten vor Ihrem Besuch kurz telefonieren, damit wir Ihnen beim Besuch eine Auswahl infrage kommender Instrumente präsentieren können.
Vielleicht ist aber auch eine Ansichtssendung an Sie der richtige Weg zu Ihrem Instrument. 

Kontaktieren Sie uns!
Uns verbindet schon einmal die Begeisterung für guten Blockflöten. Sicher finden wir auch noch weitere Gemeinsamkeiten - und vielleicht auch ihr Trauminstrument. Versuchen sollten wir es auf alle Fälle.

Ihr FEHR Team

 

Resonanzen Wien

Wiener Konzerthaus bei Nacht bunt beleuchtet

Jedes im Januar treffen sich im Wiener Konzerthaus ausgewählte Hersteller von Musikinstrumenten, um im Rahmen des Festivals Resonanzen ihre bestehenden Instrumente und Neuerungen vorzustellen. FEHR präsentierte auf der Ausstellung 2019 die neuen leicht überarbeiteten Sopranblockflöten der Modellreihe IV aus Bubinga und Grenadill. Die Instrumente ermöglichen eine dynamischere Spielweise. Das Tonzentrum wird spürbar größer, mehr subtile Klangfarben sind möglich. 

Die Reaktionen des Fachpublikums während der Messe zeigten, dass FEHR wie gewohnt Maßstäbe zu setzen weiß.